Warum Honig aus dem Ausland?
Deutschland produziert weniger als die Hälfte seines jährlichen Honigverbrauchs.
Der Rest wird aus Drittländern importiert, wobei ein großer Prozentsatz dieser Produkte gefälscht oder von sehr schlechter Qualität ist. Neben der Schädigung der Gesundheit der Verbraucher führt dies zu einem drastischen Preisverfall, von dem auch die deutschen Erzeuger betroffen sind, von denen die meisten Hobbyimker sind.
Wenn es also notwendig ist, Honig zu importieren, muss er zu 100 Prozent natürlich und von hoher Qualität sein, und sein Preis muss hoch sein. Dies ist der Fall von Patagonien Honig.
(Quellen: auf dem Foto clicken. Achtung. Link führt zur externen Webseite)
Regional?
Wir bieten Honig aus der endemischen Flora Patagoniens an.
Es handelt sich daher um ein Produkt, das in Europa nicht hergestellt werden kann. Eine entscheidende Rolle für die Qualität spielt die reine, unberührte Herkunft dieses Honigs. Eine entscheidende Rolle für die Qualität spielt die reine, unberührte Herkunft dieses Honigs.
Der Ulmo
Der Ulmo wächst nur in feuchten, regnerischen Klimazonen in Meeresnähe im Süden der Erde.
Die Chilenische Scheinulme (Eucryphia cordifolia) ist eine in Chile bis nach Argentinien heimische Baumart aus der Gattung der Scheinulmen (Eucryphia) in der Familie Cunoniaceae. Im chilenischen Spanisch heißt der Baum Ulmo und wurde von den europäischen Siedlern nach der Ulme (spanisch olmo) benannt. Ein weiterer Name in Chile ist aber auch Muermo. Die Gattung der Scheinulmen (Eucryphia) wurde früher in eine eigene Familie Eucryphiaceae gestellt.
Verbreitung und Standort
Die Heimat der Chilenischen Scheinulme sind die Valdivianischen Regenwälder Chiles. Der Baum braucht zum Gedeihen ein ozeanisches, feucht-gemäßigtes Klima und ist in Mitteleuropa nicht winterhart.
Beschreibung
Die Chilenische Scheinulme erreicht als Baum Wuchshöhen von etwa 25 Meter. An den Heimatstandorten gibt es auch Exemplare, die als über das Kronendach ragende Emergenten bis zu 40 Meter Höhe bei 2 Metern Stammdurchmesser erreichen. Der Baum bildet eine schmale bis breite, dichtbelaubte Krone und ist immergrün. Die jungen Zweige sind haarig. Die leicht raue, relativ glatte Borke ist grau-braun und öfters gefleckt. Bei größeren Exemplaren sind Wurzelanläufe oder Brettwurzeln vorhanden.
Die einfachen, kurz gestielten und rundspitzigen bis spitzen, teils stachelspitzigen und kreuzgegenständigen Laubblätter sind unterseits fahlgrün und fein weißhaarig. Sie sind am Rand gesägt bis ganz, ledrig und eiförmig sowie an der Basis leicht herzförmig bis abgerundet.
Die zwittrigen, vierzähligen und weißen, kurz gestielten, duftenden Blüten mit doppelter Blütenhülle erscheinen im Spätsommer (auf der Nordhalbkugel im August). Sie erscheinen einzeln und achselständig. Der früh abfallende Kelch ist klein und behaart. Es sind viele Staubblätter und ein oberständiger, vielkammeriger Fruchtknoten mit vielen freien, pfriemlichen Griffeln mit kleinen, kopfigen Narben vorhanden. Es ist ein Diskus vorhanden.
Es werden septizidale, erst rote und dann holzige, braune, längsstreifige, etwa 1,5 Zentimeter lange Kapselfrüchte mit Griffelresten an der Spitze mit einigen einseitig geflügelten Samen gebildet. (Quelle: Wikipedia)
Nachhaltigkeit
Wir handeln sozialverantwortlich: Unter anderem sind wir in Chile Fairtrade-zertifiziert und schaffen in Deutschland inklusive Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Wir bemühen uns, eine kosteneffiziente Transportlösung zu entwickeln und unsere Produktionsprozesse zu optimieren, indem wir die Abfüllung in Europa in Betracht ziehen, anstatt fertig abgefüllte Gläser aus Chile zu importieren. Dadurch können wir zur Nachhaltigkeit beitragen, Arbeitsplätze in Deutschland schaffen und den Imkern in Chile bessere Absatzmöglichkeiten bieten.
Dafür arbeiten wir in enger Kooperation mit der Zentegra – Rehabilitation und Integration gGmbH, einer gemeinnützigen Gesellschaft in Oldenburg, Niedersachsen, die Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützt.
Für die Abfüllung und Etikettierung haben wir Zentegra im Umgang mit dem Honig geschult und die erforderlichen Maschinen und Werkzeuge bereitgestellt.
Noch wichtiger ist, dass wir den gesamten Prozess gemeinsam an die Bedürfnisse der Teilnehmer von Zentegra angepasst haben – dazu gehören Arbeitszeiten, Räumlichkeiten, Lautstärke und weitere Aspekte. Unser Ziel ist es, den Teilnehmern von Zentegra eine positive Arbeitserfahrung zu ermöglichen und sie dadurch in ihrer weiteren Behandlung zu unterstützen.
Bio-Qualität? Regional? Chile?
Das Bio-Siegel, die Regionalität oder auch die kleinbäuerliche Imkerei sind leider keine Garantie für die Qualität des Produktes. Um es mit den Worten der deutschen Imker selbst zu sagen: Bio bezieht sich mehr auf die Art und Weise, wie die Bienen behandelt werden, als auf die Qualität ihres Honigs, da sie Nektar aus einem Umkreis von etwa 3 km sammeln können. Dies ist in bevölkerungsreichen Ländern wie Deutschland ein Nachteil.
Im Falle Chiles können die Bienenstöcke aufgrund der geringen Bevölkerungszahl in unbewohnten Gebieten stehen, z. B. in jahrhundertealten Wäldern, weit weg von Plantagen, was dem Honig eine einzigartige Reinheit und Qualität verleiht. Außerdem sind die chilenischen Standards in der landwirtschaftlichen Produktion hoch und international anerkannt.

Und warum?
Chile – Durch dieses Projekt erhalten kleine und mittlere chilenische Imker die Möglichkeit, ihr Produkt ins Ausland zu exportieren. Ohne die Hilfe von CD Colmenares und Feuerland wäre es nicht möglich, die notwendigen Verfahren durchzuführen, um ein Produkt direkt nach Europa zu exportieren.
Bis 2024 wurde der Honig in Chile von ausländischen Unternehmen nur in großen Mengen zu niedrigen Preisen aufgekauft und mit anderen Honigsorten vermischt, wodurch der Wert und die Qualität der chilenischen Imkereiproduktion verloren gingen.
Persönlich – Ich sah nach der Pandemie die Notwendigkeit, ein anderes Einkommen als das der Kultur und der Kunst zu generieren, in dem ich ausgebildet wurde. Zusammen mit dem Familienunternehmen in Chile haben wir beschlossen, in dieses Projekt zu investieren, das beide Länder verbindet.
Deutschland – Aufgrund der Herkunft unserer Familie haben wir uns überlegt, dass wir unser Geschäft auf soziale Weise betreiben. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, mit Menschen und nicht mit Maschinen für die Abfüllung und Etikettierung zu arbeiten, insbesondere mit Menschen mit Beeinträchtigung in Oldenburg. Zu diesem Zweck habe ich persönlich an mehreren Tagen über einen Monat lang Tests durchgeführt und die Prozesse an die Möglichkeiten der Zentegra-MitarbeiterInnen angepasst.






